Vermeidung von Lebensmittelabfällen

Haufen mit nicht mehr essbarem Obst und Gemüse

In Deutschland werden jedes Jahr ungefähr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Allein 6,5 Millionen Tonnen davon fallen bei den privaten Haushalten an. Damit werden nicht nur unnötig Ressourcen verschwendet, sondern auch bares Geld landet buchstäblich in der Tonne.

Mit den nachfolgenden Tipps können Sie Lebensmittelabfälle bei Ihnen zu Hause reduzieren. Erfahren Sie:

Wie Sie Lebensmittel retten können:

Reste, zu viel Gekauftes oder Lebensmittel, die im Einkaufswagen gelandet sind, auf die nun aber der Appetit fehlt, können von Privatpersonen, Handel oder Produzierenden über Foodsharing-Plattformen kostenlos abgegeben werden.  

Logo der Initiative

Wie sich Lebensmittelabfälle vermeiden lassen:

Dazu informiert die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Wie Sie mit allen Sinnen Lebensmittelabfälle reduzieren können:

Im Gegensatz zum Verbrauchsdatum, welches den tatsächlichen Zeitpunkt angibt, bis wann ein Produkt garantiert verzehrfähig bleibt, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Qualitätsdatum.
Es gibt an, „bis zu welchem Tag, Monat oder Jahr das ungeöffnete und richtig gelagerte Lebensmittel seine charakteristischen Eigenschaften hinsichtlich Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack mindestens behält.“ (www.zugutfuerdietonne.de)
Die meisten Produkte sind auch nach Ablauf des MHDs noch einwandfrei. Nutzen Sie alle Sinne, um zu prüfen, ob ein Lebensmittel noch verwendbar ist.

Bildcollage aus drei Bildern: 1. Eine Auge mit dem Hinweis: Prüfen Sie das Aussehen der Lebensmittel auf Anzeichen von Verderb. 2. Gesichtsauschnitt mit Nase und Mund mit dem Hinweis: Kontrollieren Sie, ob Sie Fehlgerüche wahrnehmen. 3. Ein Mund mit rausgestreckter Zunge und dem Hinweis: Testen Sie, ob das Lebensmittel noch schmeckt.

Auf die gleiche Weise können Sie auch bei Lebensmittelresten vorgehen.
Wenn Sie sich bei einem Lebensmittel oder Resten unsicher bezüglich der Verwendbarkeit sind, gilt natürlich trotz aller guten Vorsätze: Vorsicht ist besser als Nachsicht!