Biotonne

Kampagnenmotiv Biotonne

Hier gibt es die Infos in einfacher Sprache!

NEU: Seit dem 1. Januar 2024 dürfen auch gekochte Speisereste über die Biotonne entsorgt werden!

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen rund um Ihre Biotonne zusammengestellt.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an die Abfallberatung.
Die Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

Was darf in die Biotonne?

Ist es wirklich nicht mehr genießbar?
Dann darf es in die Biotonne:

  • Eierschalen (neu)
  • Feste Milchprodukte wie Käse und Quark (neu)
  • Feste Speisefette (neu)
  • Fischgräten und Knochen (neu)
  • Gekochte Fischreste (neu)
  • Gekochte Fleischreste (neu)
  • Verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung (neu)

Eierschalen Käse Fischgräte Fleischkeule

Was darf NICHT in die Biotonne?

zum Beispiel:

  • Katzenstreu
  • Kleintierstreu
  • Kot
  • Roher Fisch
  • Rohes Fleisch
  • Tote Tiere / Tierkadaver

Auf einigen Bioabfall-Sammelbeuteln aus Kunststoff, die im Handel verkauft werden, steht das Wort „kompostierbar“, oft in Kombination mit einem Keimling-Symbol.

Diese Beutel dürfen im Kreis Viersen nicht in der Biotonne entsorgt werden, da die Bioabfall-Behandlungsanlage diese Beutel nicht verarbeiten kann.

Die als „kompostierbar“ gekennzeichneten Beutel brauchen in der Regel mehrere Wochen bis Monate, bis sie sich vollständig zersetzen. Dieser Zeitraum wird im Rahmen einer üblichen Vergärung und Kompostierung nicht erreicht. Die Kunststoffe verbleiben im Bioabfall. Im fertigen Kompost würden daher solche als „kompostierbar“ gekennzeichneten Kunststoffe ebenso wie reguläre Kunststoffe als Fremdstoffe die Kompostqualität verschlechtern und zum Kunststoffeintrag in die Umwelt beitragen.

Benutzen Sie zur Vorsortierung Ihrer Bioabfälle zum Beispiel mit Zeitungspapier ausgelegte Vorsortiergefäße. Sammelbeutel aus Papier ohne Kunststoffbeschichtung sind ebenfalls erlaubt. Achten Sie beim Kauf auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Bei Fragen können Sie die Abfallberatung kontaktieren. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten:

Wie sammele ich meinen Bioabfall?

Bioabfall gibt es in der Küche und im Garten.
So können Sie Bioabfall in der Küche sammeln:

Sammelgefäße für Bio-Abfall in einer Küche

  • In einer (alten) Schüssel
  • In einem (alten) Kochtopf mit Deckel
  • In einem Sammelgefäß mit Deckel, das über den Handel verkauft wird
  • In einem Gefäß mit einer Papiertüte
  • In einem Gefäß mit Zeitungspapier
  • In einem Eimer mit einer Papiertüte
  • In einem Eimer mit Zeitungspapier

Je trockener und kühler Bioabfall gelagert wird, desto weniger riecht er.
Zum Aufsaugen von Flüssigkeiten kann Küchenkrepp verwendet werden.
Auch normales Zeitungspapier eignet sich.
Beschichtetes Papier und Werbeblätter sowie Magazine sind nicht geeignet.
Gefäße können auch mit Papiertüten ausgekleidet werden.
Die Papiertüten müssen kompostierbar sein.
Besonders umweltfreundlich sind Papiertüten aus Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel.

Das Sammelgefäß aus der Küche sollten Sie regelmäßig in die Biotonne entleeren.
So können Sie Gerüchen und Fruchtfliegen vorbeugen.

Tipps für die Biotonne

Feuchtigkeit vermeiden:

  • Schlagen Sie den gesammelten Bioabfall in Zeitungspapier ein.
  • Sammeln Sie den Bioabfall in kompostierbaren Sammelbeuteln aus Papier.
  • Sammeln Sie den Bioabfall in selbst gebastelten Sammelbeuteln aus Zeitungspapier.
  • Legen Sie den Boden der Biotonne mit geknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons (ohne Beklebung) aus, um die Feuchtigkeit aufzusaugen.
  • Lassen Sie Grünschnitt etwas antrocknen, bevor Sie ihn in die Biotonne füllen.
  • Füllen Sie Gartenabfälle und Küchenabfälle abwechselnd in die Tonne.
  • Lassen Sie die Biotonne nach der Entleerung bei gutem Wetter offen stehen, damit sie austrocknen kann.

Gerüche vermeiden:

  • Stellen Sie die Biotonne möglichst an einen schattigen Platz.
  • Streuen Sie den Kaffeesatz aus der Maschine (ohne Kapseln) oder dem Filterbeutel über den Bioabfall. Das geht auch mit Resten von gemahlenem Kaffee, der bereits zu alt geworden ist. Der Kaffee neutralisiert die Gerüche und bindet Feuchtigkeit.
  • Fügen Sie Lavendelzweige oder ätherisches Zitronenöl hinzu. Das mögen Fliegen nicht.
  • Füllen Sie den Bioabfall nur locker in die Biotonne.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, spülen Sie die leere Biotonne ab und zu aus. Sie können den Bodensatz zum Beispiel mit etwas Wasser und einem Päckchen Backpulver oder Natron einweichen und lösen. Anschließend einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen und mit geöffnetem Deckel austrocknen lassen.

Regelmäßig entleeren:

  • Entleeren Sie das Sammelgefäß täglich in die Biotonne.
  • Lassen Sie Ihre Biotonne regelmäßig leeren.

Fliegen abwehren:

  • Sammeln Sie die Küchenabfälle in einem geschlossenen Gefäß.
  • Achten Sie darauf, dass der Biotonnen-Deckel verschlossen ist.

Wo bekomme ich eine Biotonne?


Hier
finden Sie die richtige Ansprechperson, wenn Sie eine neue braune Biotonne bestellen oder die Größe ändern möchten.

Warum sollte ich die Biotonne nutzen? Mein Beitrag zum Klimaschutz!


Der Bioabfall wird zunächst zur neuen Teilstrom-Vergärungsanlage mit einer Vergärungs- und Kompostierungsstufe am Asdonkshof in Kamp-Lintfort transportiert. Dort wird daraus in einem Fermenter Biogas erzeugt. Aus dem Biogas wird mittels Blockheizkraftwerken Strom und Wärme produziert. Nicht der ganze Bioabfall kann zu Biogas umgewandelt werden. Aus dem Rest vom Bioabfall wird daher wertvoller gütegesicherter Kompost hergestellt.

Schematischer Kreislauf vom Bioabfall zu Strom und Kompost


Ein Teil des produzierten Stromes wird für den Eigenbedarf der Bioabfall-Behandlungsanlage verwendet. Der übrige Strom kann mindestens 1.500 Haushalte pro Jahr versorgen. Insgesamt sparen wir durch die Aufbereitung des Bioabfalls mehrere Tausend Tonnen Kohlendioxid. Der Kompost, der aus den Resten der Vergärung hergestellt wird, hilft, chemische Düngemittel zu ersetzen.

Die Biotonne ist also eine echte Klimaschützerin. Wenn Sie die Biotonne benutzen, werden Sie zur Klima-Retterin oder zum Klima-Retter!

Sie möchten es etwas genauer wissen? Wir haben es für Sie einmal ausgerechnet.

Antwort: Um ein Smartphone einmal aufzuladen, werden ca. 3 Bananenschalen benötigt.

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